Archiv

Archiv – enthält Informationen und Dateien mit Gültigkeit bis zum 21. Juni 2020

Muster-Schutzkonzept

Nachfolgendes Schutzkonzept beschreibt, welche Vorgaben Einrichtungen und Betriebe erfüllen müssen im Rahmen ihrer Pflichten gemäss dem allgemeinen Gesundheitsschutz gegenüber ihren Arbeit-nehmenden und gemäss COVID-19-Verordnung 2 zum Schutz der Bevölkerung. Die Vorgaben richten sich an die Betreiber von Einrichtungen und Organisatoren von Veranstaltungen und an die Arbeitgeber. Sie dienen der Festlegung von betriebsinternen Schutzmassnahmen, die unter Mitwirkung der Arbeit-nehmenden umgesetzt werden müssen.

Hier geht es zum Musterschutzkonzept:

 

Wichtiger Hinweis betreffend die Betriebe der Gastro-Branche

Aufgrund der strategisch wichtigen Bedeutung dieser Branche im Kampf gegen die Pandemie gelten für diese Betriebe zusätzliche Vorgaben in Ergänzung zu denjenigen, die im Musterschutzkonzept enthalten sind.

Diese wurden im Branchen-Grobkonzept von Gastrosuisse, HotellerieSuisse und SCA https://www.gastrosuisse.ch/de/angebot/branchenwissen/informationen-covid-19/branchen-schutzkonzept-unter-covid-19/ bereits übernommen, welches in Zusammenarbeit mit dem BAG, dem SECO und dem BLV erarbeitet wurde.

Falls andere Organisationen aus dieser Branche ihr eigenes Grobkonzept erarbeiten möchten, sollten sie darauf Bezug nehmen.


Archiv – enthält Informationen und Dateien mit Gültigkeit bis zum 5. Juni 2020

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 27. April 2020 gewisse Betriebe und Geschäfte wiedereröffnet werden dürfen, sofern sie über ein Schutzkonzept verfügen. Als Branchenverband klicken Sie auf Musterschutzkonzept, als Unternehmen auf Standard-Schutzkonzepte.

Die Pflicht, ein Schutzkonzept erarbeiten zu müssen, richtet sich auch an diejenigen Betriebe, welche gemäss Art. 6 Abs. 3 COVID-19 Verordnung 2 ihre Aktivitäten nicht unterbrechen mussten. Falls sie bereits über ein Schutzkonzept verfügen, müssen sie überprüfen, ob dieses den Vorgaben des Muster-Schutzkonzepts entspricht und gegebenenfalls die nötigen Anpassungen vornehmen. Sie können ihr Schutzkonzept auch gemäss der vorgeschlagenen Struktur umformulieren (siehe das in Word Format zur Verfügung gestellte Dokument). Falls sie noch kein Schutzkonzept haben, müssen sie ein solches erstellen und umsetzen. Für all diese Anpassungen wird ihnen eine angemessene Frist gewährt.

Muster-Schutzkonzept

Das Musterschutzkonzept richtet sich in erster Linie an Branchenverbände, welche nach Möglichkeit für ihre Mitglieder Grobkonzepte erarbeiten, unter Anhörung der betroffenen Sozialpartner und bei Bedarf unter Beizug von Fachspezialisten.

Art. 6a Abs. 3 der Covid-19 Verordnung 2 besagt Folgendes:

3 Die Branchen- oder Berufsverbände erarbeiten nach Möglichkeit branchenbezogene Grobkonzepte, welche die Vorgaben nach Absatz 2 beachten. Sie hören hierzu die Sozialpartner an.

Das SECO hat in Zusammenarbeit mit dem BAG in einem Musterschutzkonzept die geltenden Vorgaben festgehalten. Wir bitten schliesslich die Branchen, welche eigene Konzepte erarbeiten, sich an die Struktur des Musterschutzkonzeptes zu halten, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Es erfolgt keine Validierung der einzelnen Schutzkonzepte, weder durch den Bund noch durch die Kantone.

Hier geht es zum Musterschutzkonzept:

 

Standard-Schutzkonzept (für Unternehmen)

Die Standard-Schutzkonzepte richten sich an Betriebe, die über keinen Branchenverband verfügen, der ihnen ein Grobkonzept zur Verfügung stellt. Der administrative Aufwand ist beschränkt. Der Ablauf ist der folgende:

  1. Laden Sie das für Ihre Tätigkeit adäquate Standard-Schutzkonzept von dieser Homepage runter
  2. Prüfen Sie für jedes Schutzziel (linke Spalte) die vorgeschlagenen Standardschutzmassnahmen (rechte Spalte)
  3. Wenn sämtliche Standardmassnahmen umgesetzt werden, bitte das entsprechende Feld auf der zusammenfassenden Seite ankreuzen und zu Punkt 5 übergehen / Wenn nicht alle Massnahmen umgesetzt werden, zu Punkt 4 gehen.
  4. Sind gewisse Massnahmen objektiverweise in ihrer Tätigkeit nicht umsetzbar, muss dies in der entsprechenden Rubrik auf der zusammenfassenden Seite vermerkt und begründet werden. Das Schutzziel muss trotzdem erreicht werden, was eine andere Massnahme nötig machen kann.
  5. Legen Sie diese Massnahmen Ihren Angestellten vor.
  6. Setzen Sie die Massnahmen um.
  7. Datieren und signieren Sie das Dokument (im Hinblick auf eine eventuelle Kontrolle aufzubewahren). Ihr Konzept ist somit umgesetzt.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Branchenverband oder an einen Fachspezialisten, wenn Sie Hilfe für die Umsetzung benötigen oder Fragen haben. Die Umsetzung der Schutzkonzepte liegt in der Verantwortung jeder einzelnen Unternehmung (Art. 6 ArG). Es erfolgt keine Validierung der einzelnen Schutzkonzepte, weder durch den Bund noch durch die Kantone.

Hier geht es zu den tätigkeitsspezifischen Standard-Schutzkonzepten:

Hier finden Sie Vorlagen für die Umsetzung von Schutzkonzepten für Betriebe, Einrichtungen und Veranstaltungen. Diese Vorlagen zeigen auf, was ein Schutzkonzept beinhalten muss.

Weitere Grobkonzepte von Branchenverbänden

Nachfolgend werden Links auf die Webseiten von Branchen-Spitzenverbänden publiziert, auf denen Sie weitere bestehende Grobkonzepte der Branchen einsehen können:

Rahmenvorgaben für den Sportbereich

Das Bundesamt für Sport (BASPO) hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), dem Dachverband des Schweizer Sports (Swiss Olympic), den Kantonen und Städten, der Arbeitsgemeinschaft städtischer Sportämter (ASSA), sowie mit Vertreterinnen und Vertretern weiterer Sportverbände und Ligen Rahmenvorgaben erarbeitet.